| Trotz aller Klagen war der vergangene Juni ein Ausbund an Normalität,
die viele nach dem Rekordjuni des Vorjahrs nicht mehr für möglich
gehalten hatten. Das Gefühl einen „schlechten“ Juni erlebt zu haben,
liegt auch den Hitzewellen im Juni der Jahre 2000 und 2002.
Aus Zenting-Daxstein gibt es nichts Außergewöhnliches zu berichten: alle Parameter bewegten sich im normalen Rahmen, außer dass es weniger Gewitter gab als im Durchschnitt; und auch die vier Gewittertage brachten nur ganz harmlose Entladungen (10., 11., 19. und 23.6.). Nebel trat an 7 Tagen auf. In der Schweiz, Österreich und Deutschland gab es recht oft kühle Nächte, die in den bekannten, anfälligen Lagen noch fast täglich zu Boden-, manchmal auch noch zu Luftfrost führten (z.B. Sonnenbühl, Albstadt-Degerfeld, Haidmühle …). Am 21.6. beispielsweise klagten viele Gartenbesitzer im Grafenauer Land im Bayerischen Wald über erfrorene Gurkentriebe. An einzelnen Tagen in der ersten Monatshälfte gingen zum Teil große
Tagesregenmengen nieder, die zu
1.6. Marbach/Innerschweiz 103,5 mm
Betrachtet man die prozentuale Niederschlagsverteilung über den
drei Ländern, so fällt auf, dass es
Über den Tornado von Micheln/Köthen, Anhalt (am 23.6.) lesen Sie bitte den Artikel von Olaf Peters. Wolfgang Webersinke, Daxstein, 10.7.2004 |
Letzte Aktualisierung 13.07.2004
Durch Wolfgang Webersinke