| Der Februar von vor 200 Jahren zerfiel witterungsmäßig
in zwei Hälften: bis etwa zum 15. herrschte winterlich kaltes, von
Schneefällen durchsetztes Wetter, mit zum Teil sehr niedrigen Temperaturen,
anschließend wurde es deutlich milder mit zeitweisem Sonnenschein.
Am 27. zog ein Tief mit Weststurm durch.
Auf dem Hohenpeißenberg wehten bis zum 13.2. meist östliche Winde, hierauf häufig aus dem südlichen bis westlichen Sektor. An 16 Tagen fiel Niederschlag, überwiegend als Schnee, nur am 16. als Regen, der Monatsletzte brachte Graupelniederschlag. Die Tiefstwerte der Temperatur wurden in Bayern und Oberösterreich
einheitlich zwischen dem 6. und 9. Februar erreicht (München – 20,2°C).
Aus Linz heißt es vom 21.2.: „Schlittenbahn gar“. Die höchste
Temperatur gab es gegen Monatsende mit etwa 10°C. Bei den Monatsmitteltemperaturen
hatte aber die kalte erste Hälfte das Übergewicht:
Hohenpeißenberg - 4,4°C Kremsmünster/OÖ - 4,4 Wien - 3,8 München - 3,5 Basel - 3,0 Berlin - 2,8 Bremen - 0,8 Innsbruck - 0,8 Die Niederschlagsmengen scheinen wenig vom Durchschnitt abgewichen zu sein: Paris 47,5 mm
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Letzte Aktualisierung 11.03.2003
Durch Wolfgang Webersinke