| Der erste Herbstmonat vor
200 Jahren zeichnete sich durch häufige Temperaturschwankungen aus.
Dabei stiegen die Tagestemperaturen zunächst an und erreichten vom
8. bis 10.9. ihr Maximum (München 22,6°, Regensburg 24,1°),
dann erfolgte ein kräftiger Rückgang, am 15. und 16. gab es verschiedentlich
Reif oder den ersten Luftfrost. Hierauf stiegen die Temperaturen wieder
etwas an, es wurde aber unbeständig mit zeitweiligem Regen oder sogar
Gewitter (Hohenpeißenberg am 17.). Vom 20. ab wurde es sukzessive
wieder kühler, vor allem am 24. regnete es noch etwas bei Luftzufuhr
aus Ost. Anschließend dominierte Hochdruckeinfluss bei leicht ansteigendem
Temperaturniveau, anscheinend eine Altweibersommerlage.
Die Mitteltemperaturen wichen wenig von der langjährigen Norm ab bzw. lagen etwas darunter:
Wolfgang Webersinke, Markt Schwaben, 15.10.2003 |
Letzte Aktualisierung 16.10.2003
Durch Wolfgang Webersinke