| Der Monatserste vor 200
Jahren verlief noch sehr freundlich bei fast spätsommerlichen Temperaturen:
22,8°C in Regensburg, München 22,3° und fast 20° auf dem
Hohenpeißenberg. Vom 2. bis 5. regnete es häufig und es wurde
deutlich kühler, auf dem Hohenpeißenberg fiel am 3. morgens
sogar Schnee. Darauf folgten zwei sonnigere Tage, bevor es bis zum 11.
wieder sehr unbeständig war. Dabei schneite es bis ins Flachland (u.
a. auch in Linz und Regensburg am 10. und 11.). An den Folgetagen schien
wieder oft die Sonne bei durchschnittlichen Temperaturen (im Osten war
es dabei deutlich wärmer, vgl. Wien). Am 17. meldete der Hohenpeißenberg
sogar Gewitter. Dies war der Auftakt für eine wechselhafte Witterungsperiode
mit häufigem Regen und starken Westwinden, am 24. ging der Regen auf
dem Hohenpeißenberg wieder in Schnee über. An diesem Tag sanken
die Temperaturen kräftig ab. Bis Monatsende überwog dann Sonnenschein,
wenn sich die Nebelfelder aufgelöst hatten; teilweise trat Morgenfrost
auf (München – 2 Grad am 29.).
Insgesamt entsprachen die Mitteltemperaturen den langjährigen Normalwerten: Hohenpeißenberg
6,0°C
Niederschlagstage gab es zwischen 13 (Hohenpeißenberg) und 17 (St. Florian bei Linz), die Menge wich kaum vom Mittel ab: Regensburg 30,2
mm
Wolfgang Webersinke, Markt Schwaben, 26.10.2003 |
Letzte Aktualisierung 26.10.2003
Durch Wolfgang Webersinke